Schon während seiner Gymnasialzeit war Rolf Hartmann in verschiedenen Kinder und Jugendsendungen als Sprecher beim MDR in Leipzig aktiv.

 

1950 bis 1953 Schauspielstudium an der Theaterhochschule in Leipzig. Nach Abschluss seines Studiums erhielt er sein erstes Engagement als Schauspieler an den Städt.-Bühnen Leipzig. Er war Regieassistent bei Bertolt Brecht im Berliner Ensemble am Schiffbauerdammtheater, Berlin.

 

1954 wurde er als Schauspieler von Gustaf Gründgens an das Düsseldorfer Schauspielhaus verpflichtet. Weitere Engagements führten ihn an die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel und an das Staatstheater Kassel.

Daneben belegte er an der Berlitz School ein Studium in spanischer Sprache.

 

1959 ging er nach México-City.

 

Erst 1963 kehrte er nach Deutschland zurück und spielte in der Fernsehserie Hafenpolizei unter der Regie von John Olden.

 

Daraufhin folgten weitere Rollen in Fernsehproduktionen. U.a. 1976 spielte er in drei Folgen die Rolle des Kriminalinspektor Demleitner. Eine Bavaria-Elan-Film-Produktion SOKO 5113, Regie Ulrich Stark.

 

Sein Filmdebüt gab Hartmann 1973 in der Jack London Verfilmung The Return of Witfang - Wolfsblut kehrt zurück wo er die Rolle des Carter spielte, Regie Luigio Fulci. Sein Gegenspieler war in der Coralta-Cinematographica Production Rom, Franco Nero.

 

1973 holte ihn der künstlerische Leiter und Regisseur Gorgio Strehler an die Salzburger Festspiele.

 

1977 dann in der Portman-Production, London und den Forest-Studios in Sydney, Outsiders die Rolle des Brock Canning, Regie James Gatword.

 

Ab 1978 war er Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz. Als Gastregisseur inszenierte er an den Theatern Baden-Baden, Saarbrücken und Freiburg.

 

1986 gab er in der ZDF-Produktion, München Die Torheiten des Ruhms, den Voltaire, Regie Hans-Dieter Schwarze.

 

1988 übernahm er in der SWF-Produktion, Baden-Baden die Rolle des Staatsanwalts in Hokuspokus von Curt Goetz

 

Er war als Schauspieler und Regisseur an den Städt.-Bühnen Osnabrück, am Theater Würzburg, an den Bühnen der Stadt Aachen, am Landestheater Salzburg und der Festspiele Salzburg unter Giorgio Strehler.

 

1989 initiierte Rolf Hartmann, die Festspiele Oppenheim in Rheinland-Pfalz und war bis 2004 künstlerischer Leiter und Regisseur der Festspiele.

 

Er kooperierte mit der Bremer Shakespeare Company und arbeitete mit namhaften Schauspielern zusammen, darunter Cornelia Froboess, Charles Regnier, Sonja Ziemann, Ernst Stankovski, Gisela May, Rosemarie Fendel, Senta Berger, Ursula Herking, Jürgen Prochnow, etc.